Aus der Praxis

Wirklich klasse macht sich ein Flip-Pac auf großen Open Air Festivals wie "Rock am Ring", "Rock im Park" oder das "Dynamo" in Holland. Sie schlafen hoch auf dem Dach Ihres Fahrzeugs, in sicherer Entfernung von eventuell betrunkenen Konzertbesuchern, die einem dort nicht selten nachts gegen das bodennahe Iglu-Zelt torkeln. Von anderen Überraschungen mag ich hier gar nicht schreiben.

Erfahrung eines Flip-Pac Eigners:
Wir haben noch vor kurzem am Nürburgring ein Wochenende beim Oldtimer-Grandprix im Flip-Pac verbracht und hatten Riesenglück. Mit dem Geländewagen mit Dachzelt haben wir so günstig an einer Kurve des Rings geparkt, dass wir über den Absperrzaun hinweg die Strecke sehen konnten. So ein Maschendrahtzaun drei Tage im Blickfeld hätte sonst echt gestört. Auch war die Aussicht nahezu unverbaubar - nur wenige haben die Gelegenheit so "hoch oben" zu campen.

Zusatzlich hat die Höhe beim Flip-Pac noch den großen Vorteil, dass man nicht im Bodennebel campt, der sich des nachts gern bildet. Dies hält einem eine Menge Feuchtigkeit vom Leib.

Stichwort Feuchtigkeit: Selbst anhaltender Regen ist in einem Flip-Pac durchaus besser zu ertragen als im Bodenzelt. Bis der Wasserstand die Zeltunterkante erreicht hat braucht es meist mindesten 150 cm. ;-)

Wer Fernreisen unternimmt, der fühlt sich auf dem Auto sowieso am wohlsten; bis hierher haben es nicht nur viele Insekten und Reptilien schwer, sondern auch Raubtiere.


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